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    Die Allgemeinen Geschäftsbedingung der green update GbR. Stand 01.02.2013


    § 1 GELTUNGSBEREICH

    1.

    Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der green update GbR, nachfolgend “Berater” genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachstehend “Auftraggeber” genannt. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nicht.

    2.

    Die green update GbR erbringt Dienstleistungen auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Unternehmensberatung. In den fünf Unternehmensbereichen: Umwelt, Energie, Gebäudemanagement, Kommunikation und Architektur werden entsprechend verschiedene Unternehmensbereiche der Kunden behandelt. Jeder Bereich steht für sich und wird gesondert betrachtet.

    3.

    Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen der Geschäftsbedingungen unwirksam werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen nicht.

    4.

    Die green update GbR/ der UB ist berechtigt, den Beratungsauftrag durch sachverständige unselbständig beschäftigte Mitarbeiter, Werkvertragsnehmer und/oder freiberufliche Kooperationspartner (ganz oder teilweise) durchführen zu lassen.

     

    § 2 LEISTUNGSUMFANG UND BERICHTSPFLICHT

    1.

    Die nähere Beschreibung der zu erbringenden Dienstleistungen ergibt sich aus der Auswahl der auf der Internetseite des Beraters (www.greenupdate.de) dargestellten Angebote des Auftragsgebers. Nach schriftlich versandtem Beratungsangebot (mit Angabe von genauen Preisen) durch den Berater und Annahme durch den Auftraggeber kommt der Beratungsvertrag mit der green update GbR / dem BU zu Stande. Alle genannten Unterlagen sind Bestandteile des zwischen den Parteien zustande gekommenen Beratungsvertrages.

    2.

    Die Leistungen des Beraters sind erbracht, wenn die erforderlichen Analysen, die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und die Empfehlungen erarbeitet und gegenüber dem Auftraggeber erläutert worden sind. Unerheblich ist, ob oder wann die Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen umgesetzt werden.

    3.

    Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unmöglich machen, oder Behinderungen durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers berechtigen den Berater, die Erfüllung seiner Leistung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar und schwerwiegend sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

    4.

    Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Berater Auskunft über den Stand der Auftragsausführung zu erteilen. Soll der Berater einen umfassenden schriftlichen Bericht, insbesondere zur Vorlage an Dritte erstellen, muss dies gesondert vereinbart werden.

     

    § 3 ÄNDERUNGEN DES AUFTRAGS

    1.

    Änderungen und Ergänzungen des Auftrags bedürfen der Schriftform (z.B. Brief, Fax oder E-Mail)

    2.

    Solange die Änderungen nicht schriftlich niedergelegt sind, führt der Berater die Arbeiten ohne Berücksichtigung der Änderungswünsche durch.

    3.

    Der Berater ist verpflichtet, Änderungsverlangen des Auftraggebers Rechnung zu tragen, sofern ihm dies im Rahmen seiner betrieblichen Kapazitäten, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung zumutbar ist. Dadurch entstehende Mehrkosten werden nach Maßgabe von Ziffer 4.2. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen vergütet.

     

    § 4 VERGÜTUNG

    1.

    Es gilt die in der Auftragsbestätigung vereinbarte Vergütung. Zahlungen sind, wenn der Vertrag nichts anderes bestimmt, nach Rechnungsstellung  (erfolgt nach Beendigung der Zusammenarbeit) sofort und ohne jeden Abzug fällig. Die Rechnung wird per E-Mail (PDF-Datei) an den Kunden versandt und ist spätestens 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzüge zu begleichen.

    Der Auftraggeber kommt allein durch Mahnung des Beraters oder, wenn der Zeitpunkt der Zahlung kalendermäßig bestimmt ist, mit der Nichtzahlung zum vereinbarten Zeitpunkt in Verzug. Ab Verzugseintritt steht dem Berater ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 10 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu. Das Recht zur Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

    2.

    Wenn der Auftraggeber Aufträge, Arbeiten, Planungen und dergleichen ändert oder abbricht bzw. die Voraussetzungen für die Leistungserstellung ändert (siehe § 9), wird er dem Berater alle dadurch anfallenden Kosten ersetzen und den Berater von allen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten freistellen.

    3.

    Falls der Auftraggeber vor Beginn der Auftragsbearbeitung vom Vertrag zurücktritt, kann der Berater einen angemessenen Teil des vereinbarten Honorars als Stornogebühr verlangen.

    4.

    Alle zu zahlenden Beträge verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe.

    5.

    Fremdkosten, Auslagen und Spesen sind dem Berater gesondert gegen Vorlage entsprechender Belege zu vergüten.

    6.

    Wird nach Durchsicht der Unterlagen vom Berater festgestellt, dass der Auftraggeber keinen Beratungsbedarf hat, so entstehen für den Auftraggeber keinerlei Kosten und der Berater tritt vom Vertrag zurück.

     

    § 5 MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES AUFTRAGSGEBERS

    1.

    Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Berater im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit nach Kräften zu unterstützen und in seiner Betriebssphäre alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen; insbesondere hat er alle für die Auftragsdurchführung notwendigen und bedeutsamen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber informiert den Berater unverzüglich über alle Umstände, die im Verlauf der Projektausführung auftreten und die Bearbeitung beeinflussen können.

    2.

    Auf Verlangen des Beraters hat der Auftraggeber die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm vorgelegten Unterlagen sowie seiner Auskünfte und mündlichen Erklärungen schriftlich zu bestätigen.

    3.

    Der Auftraggeber wird im Zusammenhang mit diesem Auftrag andere Dienstleister nur im Einvernehmen mit dem Berater einbeziehen oder beauftragen.

    4.

    Der Auftraggeber verpflichtet sich, keine im Zusammenhang mit der Auftragsdurchführung eingesetzten Mitarbeiter oder ehemaligen Mitarbeiter des Beraters vor Ablauf von 24 Monaten nach Beendigung der Zusammenarbeit einzustellen oder zu beauftragen.

     

    § 6 HAFTUNG DES BERATERS

    1.

    Der Berater haftet nur für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben.

    2.

    Eine Haftung für leichte oder einfache Fahrlässigkeit besteht nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf die bei vergleichbaren Geschäften dieser Art typischen Schäden beschränkt, die bei Vertragsschluss oder spätestens bei Begehung der Pflichtverletzung vorhersehbar waren. Die Haftung für vertragsuntypische Schäden ist ausgeschlossen.

    3.

    Die vertraglichen Schadensersatzansprüche des Auftraggebers gegen den Berater verjähren in 2 Jahren ab Anspruchsentstehung.

     

    § 7 GEHEIMHALTUNG UND DATENSCHUTZ

    1.

    Der Berater verpflichtet sich, alle Kenntnisse die er aufgrund dieses Auftrags erhält, insbesondere über Unternehmensdaten, Bilanzen, Pläne, Unterlagen und dergleichen, zeitlich unbeschränkt streng vertraulich zu behandeln und sowohl seine Mitarbeiter, als auch von ihm herangezogene Dritte ebenfalls in gleicher Weise zu absolutem Stillschweigen zu verpflichten.

    2.

    Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass Inhalte des Vertrages und im Rahmen dieses Vertrages erstellte Leistungen vom Berater unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Beide Vertragsseiten verpflichten sich, keine elektronisch gespeicherten oder sonstige Daten an Dritte weiterzuleiten.

    3.

    Um die Beratung im vollen Umfang wahrnehmen zu können muss der Kunde dem BU eine Vollmacht zur Informationseinholung erteilen.

    § 8 SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS

    1.

    Die vom Berater angefertigten Berichte, Pläne, Entwürfe, Aufstellungen und Berechnungen dürfen nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke verwendet werden. Jede vertragsfremde Verwendung dieser Leistungen, insbesondere ihre Publikation bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung des Beraters. Dies gilt auch dann, wenn die erbrachte Leistung nicht Gegenstand besonderer gesetzlicher Rechte, insbesondere des Urheberrechts sein sollte.

    2.

    Bei Verstoß gegen die Bestimmungen von Ziffer 8.1 steht dem Berater ein zusätzliches Honorar in einer den Umständen nach angemessenen Höhe zu.

     

    § 9 VERTRAGSDAUER / KÜNDIGUNGSFRISTEN

    1.

    Soweit nichts anderes vereinbart wurde, kann der Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

     

    § 10 SCHLUSSBESTIMMUNGEN

     

    1.

    Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

    2.

    Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Auftraggeber ist nur mit bzw. bei anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen zulässig.

    3.

    Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen oder des Vertrages bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein.

    4.

    Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist D-48153 Münster.

    § 11. Widerrufsrecht

    1.

    Bei Abschluss des Vertrages per Telefon oder einer anderen mündlichen Vereinbarung, hat der Kunde das recht innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen vom Vertrag zurückzutreten (z.B. Brief, Fax, E-Mail). Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsabschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichtengemäß § 312 e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 §EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: green update GbR, Friedrich-Ebert-Straße 43, 48153 Münster oder per Mail an info@greenupdate.de

    2.

    Wertersatz für gezogene Nutzungen im Falle des Widerrufs kann nur dann geltend gemacht werden, wenn der Verbraucher die Sache in einer Art und Weise genutzt hat, die über die Prüfung der Eigenschaft und der Funktionsfähigkeit hinausgeht und wenn der Käufer zuvor auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurde (§ 312 e Abs. 1 BGB)

     

    § 12. Stand der AGB

    Diese AGB sind vom Stand 01.02.2013 und mit diesem Datum gültig.

     

    Münster, Februar 2013